Auf der Suche nach Heimat in einer zerrissenen Welt

01. April 2009

Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Onkel als Stasi-Mitglied die Familie bespitzelt? Wenn man mit zwölf aus der DDR ausreisen muss. Wenn man nicht so recht ankommen kann, in einem neuen System, einer anderen Welt. Susanne Schädlich hat erlebt, was unmöglich erschien: Der nette Onkel, lieber Vertrauter der Familie, hat Informationen an das MfS weitergetragen. Über Hans-Joachim Schädlich, den berühmten Schriftsteller der DDR, über den Literatenkreis, mit dem sich Schädlich umgab, sogar über dessen Tochter Susanne. Erst Jahre später, nach der Wende, erfährt die Familie von dem Verrat. Über ein Leben zwischen den Stühlen. Mit Web-TV auf Spurensuche.

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2 Reaktionen zu „Auf der Suche nach Heimat in einer zerrissenen Welt“

  1. Von Rolf Prater

    Wer aus der ehem. DDR stammt, weiß, was war. So auch ich, bwohl ich schon 1950 schwarz über die grüne Grenze zwischen Sonneberg und Coburg zu meinem Vater gegangen bin.
    Wir haben immer Kontakt nach “drüben ” gehalten, wir kennen das Zerrissensein. Von dem Schädlich-Verrat habe ich in der Presse gelesen. Es ist gut, daß Susanne Schädlich jetzt das Buch “Immer wieder Dezember” geschrieben hat. Ich werde es mir zulegen, auch für meine Familie. Wir dürfen nichts vergessen!

  2. Von Fia

    Also ich lese das Buch gerade in der Schule und muss sagen das es ein sehr gutes Buch ist nur vllt. für manch einen zu schwer zu verstehen (Ich bin erst 15). Es enthält sehr viele Fremdwörter und ich muss deshalb ständig in einem Fremdwörter Buch nachlesen.
    Dadurch ist es meiner Meinung ein sehr Zeit aufwändiges Buch.

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