John Katzenbach: Das Rätsel
Jeffrey Clayton, ein Psychologieprofessor, der auf das Profiling von Serienkillern spezialisiert ist, wird von der Polizei beauftragt, den grausamen Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Dieser Mord ist ein Geheimnis – denn er hat sich ausgerechnet in einem streng überwachten Gebiet ereignet, das seinen wohlhabenden Bewohnern absolute Sicherheit verspricht. Das Verbrechen, das es eigentlich nicht geben darf, führt Clayton auf verschlungenen Pfaden zurück in seine eigene, dunkle Familiengeschichte. Der Mord ähnelt einer Tat aus Jeffreys Nachbarschaft, die 25 Jahre zurückliegt. Damals zählte sein eigener Vater zu den Verdächtigen – bis er kurz darauf auf mysteriöse Weise ums Leben kam…
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Hallo, das neue Buch “Das Rätsel” hat mich total enttäuscht, weil langweilig, langatmig und ohne jegliche Spannung - ich musste mich zwingen, das Buch überhaupt zuende zu lesen, das ist mir selten bei einem Thriller passiert. Die Kurzbeschreibung auf dem Buch liest sich vielversprechend, das Buch nicht tut mir leid
In dem Buch werden sehr gut die viel zu lachsen Waffengesetze in den USA und die daraus entehenden tatsächlichen Bedrohungen thematisiert.Der Roman erfährt gerade heute wieder eine traurige Aktualität, denkt man an die Vorkommnisse in Tucson.
Daraus entwickelt der Autor eine Vision einer künstlichen Sicherheit in Form eines fiktiven 51. Bundesstaats. Über diese Methapher gelingt es dem Leser einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft einzunehmen. Man schmeckt den bitteren Geschmack der Korruption und der erkauften Freiheit und man erkennt in diesem Staat bereits bei uns bestehende vertraute Strukturen wieder.
Zusätzlich hat man die Möglichkeit in die perversen Denkschemata eines Mörders aus Lust am Morden einzudringen. Mit erschrecken wird einem bewußt, dass es Menschen gibt, die keine moralischen Bedenken kennen.
Das Buch ist nicht so spannend wie der Patient, aber durchaus lesenswert!